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Santuario della Consolata

Das Santuario della Consolata in Italien verbindet mittelalterliche Bausubstanz mit barocken Erweiterungen und einer neobarocken Kapellenkrone. Vor Ihnen stehen ein monumentaler Glockenturm und kleine hängende Bögen aus der mittelalterlichen Bauphase.

Die Kirche erhebt sich über einer bereits im zehnten Jahrhundert belegten Basilika und römischen Mauern. Unter dem Gebäude zeigt ein archäologisch freigelegter Eckturm die ältere Befestigung. Ab 1678 formte Guarino Guarini das frühere Langhaus zu einem elliptischen Eingangsraum und ergänzte eine sechseckige Kapelle für das Marienbild. Antonio Bertola vollendete diesen Entwurf 1703 und veränderte zugleich die Stützen der Kuppel. 1729 fügte Filippo Juvarra das ovale Presbyterium mit dem neuen Hochaltar hinzu. Zwei anbetende Engel aus weißem Marmor von Carlo Antonio Tantardini begleiten Juvarras Altarensemble.

Die Fassade stammt von 1860, während Carlo Ceppi zwischen 1899 und 1904 elliptische neobarocke Kapellen anordnete. Hunderte kleine Ex voto bewahren gemalte Erinnerungen an Krankheiten, Unfälle, Kriege und Rettungen. Eine Tafel erinnert an eine mutige Tat während eines tödlichen Fabrikbrands von 1852. Der zugängliche Innenraum verbindet diese persönlichen Zeugnisse mit einer Architektur, die mehrere Jahrhunderte sichtbar übereinanderlegt.

Stadt
Turin
Aktualisiert

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