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Basilica del Corpus Domini

Vor dir steht die Basilica del Corpus Domini mit ihrer kunstvollen Steinfassade und dem kompakten barocken Baukörper. Eine Votivkapelle aus dem Jahr 1510 stand zuvor auf diesem jahrhundertealten Sakralgrund.

Die Fundamente der heutigen Kirche entstanden 1598 nach einem städtischen Gelübde gegen die Pest. Ascanio Vitozzi entwarf den Bau, dessen Arbeiten 1671 abgeschlossen wurden. Castellamonte wird die Steinfassade zugeschrieben, die dem Gebäude seine barocke Wirkung verleiht. Im Inneren trägt der Hochaltar vier spiralförmige korinthische Säulen aus polychromem Marmor mit bronzenen Verzierungen. Fresken im Gewölbe zeigen die drei Phasen des eucharistischen Wunders vom 6. Juni 1453.

Wenige Meter vor der Balustrade markiert ein eisernes Gitter den überlieferten Ort des Ereignisses. Bartolomeo Caravoglia malte das Altarbild, das diese Geschichte über dem Hochaltar darstellt. Die reich vergoldete Tribüne gilt als nationales Denkmal. Giuseppe Cottolengo wirkte hier als Kanonikus und begann in nahegelegenen Räumen seine Hilfe für Menschen ohne andere Unterstützung. Daraus entwickelte sich später die Piccola Casa della Divina Provvidenza auf dem Gelände von Valdocco.

Stadt
Turin
Aktualisiert

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