Ascensione del Signore
Ascensione del Signore steht in Italien als kompakter Sakralbau mit klarer Geometrie und sichtbar belassenen Betonflächen. Vorgefertigte Stahlbetonträger, Pfeiler und eine Dachplatte prägen den Bau, während graue Blöcke senkrechte Rillen zeigen. Im Inneren ordnet ein quadratischer Grundriss den Raum senkrecht zum Eingang, nicht diagonal wie ursprünglich vorgesehen. Zwei Stufen heben den hölzernen, schlicht funktionalen Presbyteriumsbereich über das Schiff.
Giovanni Canavesio entwarf das Gebäude aus einer gemeinschaftlichen Entscheidung der späten sechziger Jahre. Statt eines großen Pfarrzentrums auf rund 12.000 Quadratmetern wählte die Gemeinde eine einzelne Versammlungshalle. Ein Wettbewerb von 1967 gab diesem Vorhaben Gestalt, während die östliche letzte Jochzone Büros und Diensträume aufnimmt. Diese Aufteilung erstreckt sich über zwei Ebenen und lässt die Nebenfunktionen sichtbar im Bau erscheinen. Don Angelo Pittau, don Pier Giorgio Ferrero und don Domenico Monticone begleiteten die frühe Gemeindearbeit in den siebziger Jahren. Besonders prägen der rohe Beton und die zweigeschossige östliche Jochzone den unmittelbaren Eindruck.
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