St. Andreas
St. Andreas steht in Deutschland still am Fluss und zeigt eine kleine Barockkapelle mit ausgewogenen, schlichten Linien. Das Langhaus endet in einem eingezogenen Chor mit runder Apsis. Darüber trägt der markante Turm eine Glockenhaube und eine Laterne, die seine Silhouette prägt. Im obersten Turmgeschoss hängen die Glocken hinter Klangarkaden.
Der Vorgängerbau entstand 1600 und wurde nach den Schäden des Dreißigjährigen Kriegs 1733 neu errichtet. Innen überspannt ein Muldengewölbe das Kirchenschiff. Über dir zeigt ein Deckengemälde den heiligen Andreas, eingefasst von feinem Stuck Franz Xaver Schmuzers. Nach der Aufhebung der Ammerner Pfarrei 1807 wurde die Kapelle profaniert und blieb lange leer.
In den 1980er Jahren brachte eine Restaurierung die Räume zurück, 1991 folgte die erneute Weihe. Die kleine Laterne bewahrt dabei ein besonders klares Detail über dem stillen Bau.
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