Albert-Schweitzer-Kirche
Die Albert-Schweitzer-Kirche in Deutschland verbindet klare moderne Architektur mit religiöser Symbolik und Kunst. Karl-Heinz Angst entwarf den weißen Mauerwerks- und Stahlbetonbau. Sichtbare Holzträger prägen den hellen Innenraum, während Titanzinkblech das Dach außen bedeckt. Ein zentraler Glockenturm bildet den höchsten Punkt des Grundstücks. Die Hauptachsen verlaufen von Süden nach Norden und von Osten nach Westen unter dem Glockenturm. Die Diagonalachsen weisen zum Eingang, zum Altar, zu Schweitzer-Mosaiken und zu einem Dreiecksfenster im Clubraum.
Farbige Glasfenster von Karin Auberlen verbinden segnende Hände, Noah, den guten Hirten und einen Pelikan. Ihr Thema heißt Ehrfurcht vor dem Leben. Im Gemeindesaal zeigt Uli Gleis eine gebogene Mosaikwand mit Bildern und Texten über Albert Schweitzer. Ein dunkler Bodenstein markiert den ökumenischen Fensterblick. Von dort erscheinen das Altarkreuz und das Kreuz der katholischen Nachbarkirche in einer Linie. Eine Orgel aus den späten achtziger Jahren erfüllt den hellen Raum mit einem tragenden Klang. Der helle Raum hält Kunst, Glauben und Alltag sichtbar zusammen.
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- Aktualisiert

Foto: Otto BucheggerCC BY 3.0 
Foto: RamessosPublic domain
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