Studentenwohnheim Martinskloster
Das Studentenwohnheim Martinskloster verbindet historische Klostermauern mit einem modernen Gebäude und einer alten Blutbuche im Innenhof. Die alte Blutbuche steht mitten im Innenhof.
In jedem Zimmer bewahrt eine durchsichtige Kapsel ein echtes Fundstück aus der Geschichte dieses Ortes. Eine Kapsel kann einen mittelalterlichen Schlüssel zeigen. Andere Fundstücke umfassen einen Preußentaler, eine Reliquiendose, einen Lesestein, eine Orgelpfeife oder ein Wikinger-Glöckchen. Die Artefakte geben jedem Zimmer einen eigenen Charakter.
Bewohner entwickeln daraus Spitznamen und Geschichten, während offene Laubengänge Gespräche und zufällige Begegnungen ermöglichen. Die hellen Laubengänge ersetzen die klassischen Flure im Haus. Recyclingbeton, Holz und vernetzte Module prägen eine Bauweise, die Materialien weiterverwenden und Abfall vermeiden soll. Bauteile können später an anderer Stelle erneut verwendet werden.
Unter der ausladenden Krone grillen Bewohner, reden miteinander und teilen Erinnerungen im Innenhof. Der Grillplatz liegt direkt unter der Buche. Die Fundstücke verbinden persönliche Zimmergeschichten mit studentischem Zusammenleben und den historischen Mauern des alten Klosters. Der Innenhof sammelt diese Begegnungen unter der alten Buche.
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