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Schäferkreuz

Das Schäferkreuz steht an einem ehemaligen Kohlenmeilerplatz und erinnert an die frühere Arbeitswelt dieser Gegend. Hier stellten Arbeiter aus sorgfältig geschichtetem Holz Holzkohle her. Sie deckten den Holzstoß mit Erde ab und ließen ihn langsam schwelen, damit Brennstoff entstand. Holzkohle lieferte Schmieden und anderen Handwerkern wichtigen Brennstoff. Vor der weiten Verfügbarkeit von Kohle prägte diese Herstellung die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes. Das Kreuz bewahrt die Erinnerung an diese Arbeit.

Es verbindet die heutige stille Landschaft mit Waldarbeit, handwerklichem Wissen und wirtschaftlichem Wandel. Rauch und der Geruch brennenden Holzes gehörten damals zum Arbeitsort. Auch das langsame Schwelen erforderte Erfahrung, weil die Arbeiter den Holzstoß über längere Zeit überwachten. Heute steht das Schäferkreuz als Denkmal für diese vergangene Arbeitswelt. Seine Geschichte zeigt, wie eng Landschaft, Holzkohle und lokale Berufe miteinander verbunden waren. Die Herstellung prägte Handwerk und wirtschaftliches Leben in der Umgebung. Die Spuren dieser Tätigkeit bleiben mit dem Denkmal und der Landschaft verbunden. So macht das Schäferkreuz einen stillen Ort als Teil früherer Wirtschaftsabläufe verständlich.

Stadt
Trier
Aktualisiert

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