Sankt Georgsbrunnen
Auf dem Kornmarkt in Deutschland erhebt sich der Sankt Georgsbrunnen als kunstvolle Rokokoanlage aus Stein und Wasser. Die fast elf Meter hohe Gestaltung lenkt den Blick vom Sockel bis zur Spitze. Dort bezwingt der heilige Georg einen Drachen, während Johannes Seiz den Entwurf zwischen 1750 und 1751 schuf.
Franz Georg von Schönborn erhielt das Bauwerk zu Ehren, das ursprünglich weiter östlich vor dem alten Rathaus stand. Schwere Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg machten eine aufwendige Restaurierung und den Umzug an diesen Standort nötig. Leere Kartuschen erinnern an Wappen, die einst vermutlich die Ratsherren der Stadt bezeichneten.
Vier Figuren am Sockel verkörpern die Jahreszeiten mit klar erkennbaren Attributen. Der Frühling trägt Blumen, der Sommer ein Kornbündel, der Herbst Trauben und ein Weinglas, der Winter erscheint als Greis. Besonders auffällig bleibt der heilige Georg, der hoch über dem Kornmarkt im Augenblick seines Sieges verharrt.
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