Matthias Lamberti
Der Stolperstein für Matthias Lamberti liegt in Deutschland als kleines, quadratisches Messingquadrat bündig im Gehweg. Die matte Oberfläche zeigt Spuren vieler Schuhe, während die eingestanzte Inschrift lesbar bleibt. Zwischen vorbeigehenden Menschen wirkt die Gedenktafel unscheinbar und verbindet einen Namen mit einem Ort des Alltags.
Gunter Demnig schuf Stolpersteine, um an Menschen zu erinnern, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Diese Messingtafeln machen Verfolgung, Verlust und das Verschwinden von Nachbarn im Holocaust sichtbar. Der kleine Stein führt eine weitreichende Geschichte auf eine einzelne Person zurück.
Die Inschrift erzählt keine vollständige Biografie über Matthias Lamberti. Sie bewahrt jedoch seinen Namen an diesem Ort und hält seine Abwesenheit gegenwärtig. So begegnet dir Erinnerung nicht in einem abgeschlossenen Raum, sondern direkt unter deinen Füßen.
- Stadt
- Trier
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Trier. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
