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Liebfrauenbasilika

In Deutschland erhebt sich die Liebfrauenbasilika als gotischer Zentralbau, dessen steinerne Form an eine zwölfblättrige Rose erinnert. Zwölf Kapellen ordnen sich um ein kreuzförmiges Zentrum. Durch große farbige Fenster fällt Licht auf Stein, Säulen und den liliengeschmückten Innenraum.

Französische Baumeister aus der Champagne errichteten sie ab dem frühen dreizehnten Jahrhundert auf den Fundamenten eines älteren Sakralbaus. Im Inneren symbolisieren zwölf schlanke Säulen die zwölf Apostel. Bomben beschädigten den Bau im Jahr 1944 schwer, doch die Gemeinschaft rettete und restaurierte die verbliebenen Teile. Der zentrale Turm trägt heute ein schlichtes Walmdach. Eine Renovierung zwischen 2008 und 2011 ließ die Rosenform wieder klar hervortreten.

Am Westportal reihen sich Engel, Bischöfe, musizierende Könige sowie kluge und törichte Jungfrauen in den Bögen. Im Tympanon sitzt Maria mit dem Jesuskind über dem Eingang. Glocken und Orgel erklingen bei Gottesdiensten und Prozessionen. Die Kirche bietet einen geeigneten Zugang für Rollstühle. Über dem Zentrum spannt sich ein Gewölbe mit unzähligen Lilien.

Stadt
Trier
Aktualisiert

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