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Lenus Mars Tempel

Der Tempelbezirk des Lenus Mars bewahrt die Reste eines Heiligtums der keltischen Treverer nahe einer Quelle. Dort suchten Menschen Schutz, Trost und Gesundheit beim Lenus Mars.

Die Anlage verband römische Bauformen mit der lokalen Verehrung eines Gottes, der auch als Heiler galt. Mächtige Mauern umschlossen einst den weitläufigen heiligen Bezirk. Ein Tempel mit Podium, Portikus und großer Freitreppe bildete sein Zentrum, während Säulengänge drei Seiten säumten. Eine breite Treppe führte zum Tempel hinauf.

Die Menschen kamen nicht vor allem wegen des Krieges, sondern wegen Heilung und Beistand. Die nahe Quelle galt vielen Menschen als heilkräftig. Am Rand lagen kleine Herbergen für Pilger, außerdem standen dort Kapellen und Altäre für Lenus Mars. Auch die Quellgöttinnen Xulsigien erhielten hier ihre Opfergaben. Im Nordosten lag ein Kulttheater, in dem religiöse Feste, Mythen und Prozessionen ihren Platz fanden.

Heute zeigen Fundamente und Mauerreste die frühere Bedeutung. Nach dem Ende der Nutzung verschwanden viele Steine als Baumaterial, doch die Anlage erzählt weiterhin von antiker Hoffnung.

Stadt
Trier
Aktualisiert

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