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Храм святого Равноапостольного великого князя Владимира

Die Kirche des heiligen gleich den Aposteln Großfürsten Wladimir liegt auf dem Gelände des städtischen Friedhofs Dombrabad-2 in der usbekischen Stadt Taschkent. Sie gehört zur Diözese Taschkent der russisch-orthodoxen Kirche. Gewidmet ist sie dem Großfürsten, der die Kiewer Rus zum Christentum führte. Über dem Dach wölbt sich eine zwiebelförmige Kuppel, und eine Mosaik-Ikone schmückt die Fassade.

Das Gebäude entsteht 1970 als weltliches Bestattungsinstitut, nicht als Gotteshaus. Im August 1991 geht das Haus an die russisch-orthodoxe Kirche über. Schon einen Monat später gründet Metropolit Wladimir von Taschkent und Zentralasien hier eine Gemeinde. Rund drei Jahre dauert die Anpassung an die Erfordernisse der orthodoxen Liturgie. Im Jahr 1992 ziehen fünf Glocken in den Bau ein. Danach setzt man die Kuppel aufs Dach, und ein Jahr später kommt das Mosaik an die Fassade. Die Weihe folgt am 18. November 1999, wieder durch Metropolit Wladimir.

Wenn du eintrittst, trennt eine einreihige Ikonostase das Kirchenschiff vom Altarraum. Eine solche Ikonenwand ist für kleinere orthodoxe Kirchen typisch und bildet den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Die Lage auf dem Friedhof gibt dem Ort eine zweite Aufgabe: Hier begleitet die Gemeinde die Toten mit Trauergottesdiensten und Gedenkfeiern. Zwischen den Gräbern hängen bis heute die fünf Glocken von 1992.

Stadt
Taschkent
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