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Stadtkirche Bad Cannstatt

Im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt steht die Stadtkirche Bad Cannstatt, eine spätgotische Hallenkirche. Die evangelische Kirche ist den Heiligen Cosmas und Damian geweiht und gilt als geschütztes Kulturdenkmal Baden-Württembergs. Ihre Gemeinde gehört zum Kirchenbezirk Stuttgart der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Zwei Seitenschiffe flankieren das Mittelschiff, Strebepfeiler stützen das Langhaus. Der Chor zeigt nach Osten und schließt dreiseitig, an seiner Nordwand erhebt sich der Chorseitenturm.

Aberlin Jörg errichtete den Bau in den vierzehnhundertsechziger Jahren und löste damit einen Vorgänger aus dem dreizehnten Jahrhundert ab. Von 1612 bis 1613 baute Heinrich Schickhardt die Kirche erheblich um. Zwei später aufgesetzte Geschosse bergen die Glockenstube mit fünf Glocken und die Uhr. Ein ähnlicher Turm für die Südwand entstand nie. Christian Friedrich von Leins erneuerte ab 1858 das Innere und baute das Gewölbe wieder auf. Um 1905 folgte Heinrich Dolmetsch mit einer grundlegenden Erneuerung.

Ulrich Henn schuf 1962 das Bronzetor, durch das du eintrittst. Wolf-Dieter Kohler gestaltete 1963 die drei mittleren Chorfenster. Die Orgel entstand 1963 als Opus 4274 in der Werkstatt von E. F. Walcker & Cie. Seit Klaus Kopetzki sie 1999 erweiterte, stehen 45 Register auf drei Manualen und im Pedal bereit.

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Stuttgart
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