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Stadtbad Heslach

Das Stadtbad Heslach in Stuttgart verbindet geschützte Baugeschichte mit Schwimm-, Sprung- und Saunaanlagen für verschiedene Nutzungen. Franz Cloos und Friedrich Fischle entwarfen das Hallenbad in Stuttgart. Zwischen 1927 und 1929 entstand es im Stil der Neuen Sachlichkeit mit einer schlichten Ziegelfassade. Neun kräftige Stahlbetonbögen tragen das Dach der Schwimmhalle. Seine horizontalen Lichtbänder setzten damals einen markanten architektonischen Akzent. Das ursprüngliche 50-Meter-Becken machte die Anlage bei der Fertigstellung zum größten Hallenbad Deutschlands. Eine Sanierung von 1989 bis 1992 veränderte diese ursprüngliche Aufteilung. Sie gliederte das Becken in ein Sprungbecken, ein 25-Meter-Becken und ein Kinderbecken.

Das 25-Meter-Mehrzweckbecken dient verschiedenen Schwimmangeboten. Zum Sprungbecken gehören ein Ein-Meter- und ein Drei-Meter-Sprungbrett sowie eine Fünf-Meter-Plattform. Unter der Schwimmhalle liegen historische Einzelkabinen mit eingebauten Schließfächern. Der Saunabereich umfasst ein russisch-römisches Dampfbad und finnische Saunen. Rollstuhlgerechte Umkleiden, Duschen und Toiletten ergänzen Poollift und Aufzug. Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene sowie Aqua-Fitness gehören ebenfalls zum Angebot. Als geschütztes Kulturdenkmal zeigt das Stadtbad Heslach die Verbindung von Architektur, Sport und Erholung in Stuttgart.

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