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Schloss Hohenheim

Schloss Hohenheim liegt als Gutshof in Stuttgart und gibt dem Stadtteil Hohenheim seinen Namen. Seine Geschichte reicht bis ins zwölfte Jahrhundert zurück. Im Jahr 1768 übernahm Karl Eugen, Herzog von Württemberg, das Anwesen und ließ es zu einem Rokoko-Anwesen mit weitläufigen Gärten umgestalten. Die Gärten zeigen Säulen mit römischen Göttern. Die weitläufigen Gärten umfassten außerdem ein Spielhaus, das als Museum genutzt wird. Von 1772 bis 1797 diente Schloss Hohenheim dem Herzog als Hauptresidenz. Nach dem Tod des Herzogs verfiel das Anwesen zunächst, bevor es 1814 als Militärkrankenhaus diente. 1818 gründete König Wilhelm I. dort eine landwirtschaftliche Bildungs-, Versuchs- und Musteranstalt. Diese Anstalt legte den Grundstein für die Universität Hohenheim, deren Gartenbau- und Landwirtschaftsabteilungen hier ansässig sind. Restaurierungen prägten die siebziger und neunziger Jahre. Dabei blieb die historische Architektur erhalten, während die Universität die Räume an moderne Hochschulaufgaben anpasste. Die Universität Hohenheim nutzt die Schlossanlagen für ihre Arbeit. Historische Räume werden bei öffentlichen Veranstaltungen zugänglich. Schloss Hohenheim ist außerdem als rollstuhlgerecht erfasst.

Stadt
Stuttgart
Aktualisiert

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