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Römisches Lapidarium

Das Römische Lapidarium liegt im Keller des Neuen Schlosses in Stuttgart und versammelt römische Steindenkmäler. Etwa hundert römische Stücke stehen dort im Keller aus. Statuen, Skulpturen, Steinreliefs und Inschriftentafeln veranschaulichen die römische Zeit vom ersten bis dritten Jahrhundert nach Christus. Die Sammlung ist heute Teil des Landesmuseums Württemberg.

Ihren Anfang nahm sie 1583, als Simon Studion dem Herzog Ludwig sieben römische Altäre und Reliefs schenkte. Zunächst wurden sie im Lusthaus der Stadt Stuttgart ausgestellt. Der Bestand umfasst etwa 1300 Denkmäler und Fragmente, während rund hundert davon Einblicke in das römische Württemberg geben. Die Steine berichten von Obergermanien und Rätien, zu denen Württemberg damals gehörte.

Besonders fallen das 1583 entdeckte Mithras-Relief, die Originalfragmente einer Jupitergigantensäule und ihre Nachbildung auf. Am Eingang zeigt ein Relief zwei Männer beim Händedruck. Die Kopie symbolisiert Concordia, die römische Göttin der Harmonie, mit einem klaren Zeichen. Mehr als vier Jahrhunderte verbinden Studions Geschenk mit etwa 1300 Denkmälern und Fragmenten im Gesamtbestand.

Stadt
Stuttgart
Aktualisiert

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