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Kreuzkirche

Die Kreuzkirche steht im Stuttgarter Stadtteil Heslach und gehört zum Stadtbezirk Stuttgart-Süd. Der geschützte Sakralbau entstand 1930 und 1931 nach Plänen von Rudolf Behr. Seine klare Formensprache folgt der Neuen Sachlichkeit und verbindet ein Kirchenschiff mit einem südöstlichen Turm. Der Turm trägt ein Satteldach, eine Uhr und vier Glocken.

Emil Brüllmann gestaltete Skulpturen an den Außenwänden und ein Relief am Eingang. Im Inneren prägen Kassettendecke, Chorbogen und Apsis den Raum. Die Apsisfenster zeigen Buntglas von Walter Kohler aus dem Jahr 1931, während Fresken von Erwin Hetsch Szenen aus dem Neuen Testament darstellen. Ein Glaskreuz von Kohler erinnert an ein früheres Gemeindemitglied, das im Zweiten Weltkrieg starb.

Der angrenzende Gemeindesaal bewahrt ein Sgraffito von Rudolf Yelin dem Jüngeren zum Gleichnis vom verlorenen Sohn. Kupferverkleidete Schiebefenster trennen den Saal vom Kirchenraum. Familiengottesdienste, Jugendangebote, Osternachtsfeiern, Schulspiele und musikalische Gottesdienste beleben die Gemeinde. Kinderchöre aus Heslach und ein ökumenischer Chor geben der Kirche eine ausgeprägte musikalische Seite.

Stadt
Stuttgart
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