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Hermine Levi

Der Stolperstein für Hermine Levi in Stuttgart erinnert an ein Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und gehört zum dezentralen Stolpersteine-Projekt. Seine kleine Messingplatte liegt sichtbar im öffentlichen Gehweg. Sie trägt den Namen Hermine Levi und verweist auf den letzten Ort, an dem Hermine Levi frei lebte oder arbeitete. Der Stein verbindet Erinnerung mit dem öffentlichen Stadtraum. Gunter Demnig initiierte das Projekt 1992, das an jüdische Menschen, Sinti und Roma sowie weitere Verfolgte erinnert. Kleine Betonwürfel tragen die eingelassenen Messingplatten im Straßenraum. Der Name Stolperstein beschreibt einen gedanklichen Halt, den die Steine im Vorübergehen auslösen sollen. Jede Platte nennt einen Namen und persönliche Lebensdaten.

In Stuttgart steht der Hermine-Levi-Stolperstein neben weiteren Zeichen einer dezentralen Erinnerungskultur. Lokale Recherche bewahrt die persönlichen Lebensgeschichten hinter den Steinen. Das Projekt macht Verfolgung im Nationalsozialismus an einzelnen Namen und Orten im Alltag sichtbar. Schulkinder, Lehrkräfte und lokale Historiker unterstützen häufig die Recherche zu einzelnen Personen. Diese Arbeit hält Namen und Lebensdaten im lokalen Gedächtnis präsent. Der öffentliche Gehweg wird hier zum persönlichen Erinnerungsort.

Stadt
Stuttgart
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