Gerda-Taro-Platz
Der Gerda-Taro-Platz in Stuttgart erinnert an Gerda Taro, eine wegweisende Kriegsfotografin der Fotografiegeschichte. Ihr Geburtsname lautete Gerta Pohorylle, und Stuttgart war ihr Geburtsort.
In Stuttgart geboren, verbrachte sie ihre frühen Jahre dort, bevor sie mit ihrer jüdischen Familie nach Leipzig zog. Später floh sie wegen des Nationalsozialismus nach Paris. Dort traf sie den ungarischen Fotografen Andrei Friedmann. Gemeinsam nahmen beide neue Identitäten an, Friedmann wurde als Robert Capa bekannt, Pohorylle als Gerda Taro. Taro dokumentierte den Spanischen Bürgerkrieg als bekannte Kriegsfotografin ihrer Zeit. Sie war die erste weibliche Fotojournalistin, die an der Front starb. Der Platz trägt offiziell ihren Namen und bewahrt ihre Verbindung zu Stuttgart. Auch die nahe Alexanderstraße verweist auf ihren früheren Lebensort in der Stadt. Ausstellungen würdigten ihr Leben und ihre Arbeit als Fotografin. Ihre Arbeit verbindet persönliche Geschichte mit internationaler Pressefotografie. Der Platz macht diese biografische Verbindung im Stuttgarter Stadtbild sichtbar. Sein Name erinnert an ihren Einfluss auf Fotografie und Fotojournalismus.
- Stadt
- Stuttgart
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Stuttgart. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
