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Synagogue de la Paix

Die Synagogue de la Paix steht in Frankreich als modernes Zeichen jüdischen Wiederaufbaus nach dem Krieg. Die Vorgängersynagoge wurde zerstört, danach versammelte sich die Gemeinde jahrelang in provisorischen Räumen. 1958 öffnete dieser Bau mit klaren Formen und festen Wurzeln in der Tradition.

An der Fassade zieht ein eisernes Sternengitter von Gilbert Poillerat den Blick an: Es zeigt die Embleme der zwölf Stämme Israels. Im Hauptraum tragen zwölf Betonsäulen das Gewölbe und bieten Platz für mehr als 1.600 Menschen. Über dem Toraschrein schwebt ein waagrechter Davidstern, während eine Aubusson-Tapisserie nach einem Entwurf von Jean Lurçat den Schreinvorhang bildet.

Neben Gebetsräumen umfasst das Gebäude ein Gemeindezentrum, Jugendräume, Oratorien, Unterrichtsräume und einen Festsaal. Orgel und Männerchor geben der religiösen Musik Raum. Besonders eindrücklich bleibt das Licht, das durch die Sterne der Fassade fällt und die Verbindung von Erinnerung, Gebet und neuem jüdischem Leben sichtbar macht.

Stadt
Straßburg
Aktualisiert

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