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Église Saint-Matthieu

Die Église Saint-Matthieu steht in Frankreich und zeigt klare Linien, glatten weißen Beton sowie ein flaches Dach. Ein freistehender Campanile ragt fast dreißig Meter empor, getragen von vier schlanken Betonsäulen und gekrönt von einem Kreuz.

In den sechziger Jahren entstand der Bau für eine wachsende lutherische Gemeinde neuer Bewohner. Ein internationaler Wettbewerb führte zum Entwurf des Zürcher Architekten Carl Hintermann, den Willy Grossmann später anpasste. Siebzig Betonpfeiler tragen Kirche, Gemeindesäle, Wohnungen und Garagen über einer ehemaligen Steinbruchgrube. Drei Glocken hängen im Turm, der etwas abseits vom Hauptgebäude steht.

Im Inneren treffen helle Holzbalken, weiße Wände und farbige Glasfenster aufeinander. Ein Altar aus einem einzigen Block Euville-Stein steht vor Tristan Ruhlmanns leuchtender Darstellung der Auferstehung. Bewegliche Wände vergrößern den Raum für bis zu vierhundert Menschen. Eine Walther-Orgel aus dem Jahr 1976 ergänzt den Gottesdienstraum mit Musik. Die Gemeinde trägt außerdem das Umweltzeichen „Grüner Gockel“ für einen sparsameren Umgang mit Energie und Ressourcen.

Stadt
Straßburg
Aktualisiert

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