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Église Protestante

Die Église Protestante verbindet eine Geschichte seit dem vierzehnten Jahrhundert mit einem Bau aus rosa Sandstein. Am Eingang erinnert ein Grundstein an die erste Kirche von 1339. Die Gemeinde schloss sich früh der Reformation an, im Jahr 1524. Sie gilt als älteste unabhängige Gemeinde außerhalb des Stadtzentrums.

Der heutige Bau entstand im neunzehnten Jahrhundert nach Plänen des Stadtarchitekten Jean Geoffroy Conrath. Rosa Sandstein prägt die Fassade und den hohen Turm des Gebäudes. Der hohe Fassadenturm öffnet sich zu einem weiten, rechteckigen Kirchenraum. Seitliche Emporen tragen Brüstungen mit den Wappen Straßburgs. Die zentrale Kanzel an der Rückwand verweist auf calvinistische Gestaltung innerhalb einer lutherischen Kirche.

Bunte Glasfenster zeigen die Taufe und Auferstehung Christi. Gräfin Mélanie Renouard de Bussière schenkte diese Fenster im Jahr 1910. Über dem Raum befindet sich die Stiehr-Mockers-Orgel aus dem Jahr 1866. Pfeifen und Mechanik stehen als historisches Denkmal unter Schutz. Die Kirche ist als Ort für Rollstuhlnutzung zugänglich.

Stadt
Straßburg
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