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Église des Dominicains

Die Église des Dominicains steht in Frankreich mit lang gestrecktem Baukörper und hellem Stein vor dir. Ihre Formen erinnern an romanische Kirchen des zwölften Jahrhunderts. Zwei Türen öffnen sich unter übereinanderliegenden Rundbögen. Ein Glockenturm fehlt und unterstreicht die schlichte Haltung des Bettelordens.

Robert Rigal errichtete die Kirche zwischen 1929 und 1931. Ein besonderes Verfahren lässt künstliche Steine wie handgemeißelte Quader wirken. Im Inneren führen schlichte Arkaden unter weiten Tonnengewölben den Blick durch den ruhigen Raum. Klare Fensterscheiben ersetzen die im Zweiten Weltkrieg verlorenen Glasfenster. Kapitelle, eine restaurierte Statue aus dem fünfzehnten Jahrhundert und alte Andachtsbilder bewahren dennoch sichtbare Geschichte.

Der restaurierte Gnadenthron steht neben einem barocken Tabernakel aus vergoldetem Holz. Seit 2023 birgt ein Altar aus rosa Sandstein Reliquien von Heiligen wie Odile und Bernadette. Yves Koenigs Orgel greift Klangvorbilder aus Bachs Zeit auf. Dominikaner verbinden dort Gebet, Gemeinschaft, geistliche Musik und Gespräche mit dem heutigen Leben.

Stadt
Straßburg
Aktualisiert

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