Église Catholique Saint-Jean-Baptiste
Die Église Catholique Saint-Jean-Baptiste steht in Frankreich mit kräftigen Außenmauern und einem aufragenden kleinen Glockenturm. Ihre Ursprünge reichen bis ins späte fünfzehnte Jahrhundert zurück, als sie zu einem Kloster gehörte.
Bombenangriffe zerstörten im August 1944 fast das gesamte Gebäude, während Außenmauern und Glockenturm stehen blieben. Eine provisorische Kirche überbrückte die Jahre, bevor ab 1962 der Wiederaufbau begann und 1965 endete. Im Inneren führt ein breites, einschiffiges Langhaus unter flacher Decke durch den hellen Raum. Schlanke Doppelfenster, Werlé-Fenster und Freskenreste an der Ostfassade verbinden Licht mit sichtbaren Spuren der Vergangenheit.
Die Orgel von Curt Schwenkedel führt eine musikalische Tradition fort, die Marie-Joseph Erb im neunzehnten Jahrhundert prägte. Heute teilen sich die Pfarrgemeinde und die monastische Fraternität von Jerusalem diesen Ort für Liturgie und stilles Gebet. Besonders eindrücklich bleibt der Kontrast zwischen den restaurierten Dächern und den verblassten Fresken an der Ostseite.
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