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Torhäuschen

Das Torhäuschen steht in Bremen als Teil des historischen Bischofstors und zeigt eine klassizistische Toranlage. Friedrich Moritz Stamm gab dem Ensemble 1838 seine heutige Form. Du siehst dort Laternen, schmiedeeiserne Tore, seitliche Eisengitter und ein schlicht gestaltetes Wachhaus. Die Geschichte dieses Durchgangs reicht bis zum Jahr 1274 zurück.

Damals erschien er als „acus episcopi“ oder „Bischofsnadel“, ein schmaler Durchgang durch die Stadtmauer. Später ergänzten Mauer und breiter Graben die Befestigung. 1814 entstand ein neuer Zugang mit Fußgängerbrücke und Holztor, nachdem die Befestigung zum Park geworden war. 1848 entfielen die nächtlichen Torschließungen, und das Wachhaus diente danach als Laden.

1912 wurde die Anlage als Eingang zur Egestorff-Stiftung wieder aufgebaut. Steinerne Kiefernzapfen aus abgerissenen Bremer Häusern ersetzten dabei die ursprünglichen Laternen. Nach dem Brückenneubau von 1955 kehrten die originalen Gitter zur Wallgrabenbrücke zurück. In den Wallanlagen stehen seither Säulenrepliken, die wieder Laternen tragen. Heute steht dieses Ensemble in Bremen unter Denkmalschutz.

Stadt
Bremen
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