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Palacio de Lebrija

Der Palacio de Lebrija steht in Sevilla als Adelspalast mit zentralem Garten und sevillanischer Fassade. Seine Geschichte reicht bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurück, während die Fassade im sechzehnten Jahrhundert entstand. Zwei Etagen und rund 2.500 Quadratmeter verbinden andalusische Raumplanung mit maurischen Bögen, Renaissance-Elementen und plateresken Wanddekorationen.

Regla Manjón Mergelina erwarb das Haus 1901 und formte es zur Bühne ihrer Kunst- und Archäologiesammlung. Dabei kamen Fliesen aus zerstörten Klöstern, eine Kassettendecke aus einem Palast des sechzehnten Jahrhunderts und ein Renaissancefries zusammen. Die Sammlung umfasst außerdem Vasen, Amphoren, Skulpturen, Schmuck und Möbel im Stil Ludwigs XIV. Stücke aus Griechenland, Rom, Persien und Etrurien treffen auf Gemälde aus der Murillo-Schule und Werke von Van Dyck.

Besonders eindrucksvoll bedecken etwa 580 Quadratmeter römischer Mosaike Böden und Wände. Die Mosaike stammen aus Italica, einer archäologischen Stätte rund zehn Kilometer von Sevilla entfernt. Im Obergeschoss ergänzen arabisch und asiatisch gestaltete Räume, eine Kapelle, eine Bibliothek und ein Familienspeisezimmer das Bild.

Stadt
Sevilla
Aktualisiert

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