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Sommerhaus Einstein

Das Sommerhaus Einstein steht am Waldrand in Deutschland, mit offener Holzfassade, großen weißen Fenstern und Blick ins Grüne. Die schlichte Architektur entwarf Konrad Wachsmann 1929 nach Albert Einsteins Wunsch nach einem praktischen Rückzugsort.

Redwood aus Amerika, galizisches Tannenholz und Torfplatten prägen die Konstruktion. Dunkle Holzvertäfelungen und bodennahe französische Fenster holen das Waldlicht in die Räume. Zwischen 1929 und 1932 verbrachten Einstein, Elsa, ihre Familie und eine Hausangestellte hier die warmen Monate. Max Planck, Otto Hahn, Schriftsteller und Künstler kamen zu Besuch, während Gespräche vom Wohnzimmer in den Garten wanderten. Einstein segelte auf dem nahegelegenen See, obwohl er nicht schwimmen konnte, und ging durch die stille Landschaft.

Nach seiner Emigration wurde das Haus konfisziert und später als Kindergarten sowie während des Krieges als Unterkunft genutzt. Eine Restaurierung bewahrte den Holzbau, der heute der Hebräischen Universität Jerusalem gehört. Seminare, Workshops und wissenschaftlicher Austausch führen Einsteins Wunsch nach einem lebendigen Ort weiter, statt ein Museum zu schaffen.

Besonders eindrücklich bleiben die großen weißen Fenster, durch die der Wald bis in die dunkel getäfelten Zimmer zu reichen scheint.

Stadt
Schwielowsee
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