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Standbild Paul Friedrich

Das Standbild Paul Friedrich steht in Schwerin und erinnert an Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin. Paul Friedrich regierte das Herzogtum von 1837 bis 1842. Der Bildhauer Christian Daniel Rauch schuf die Figur, die man 1849 enthüllte. Das Denkmal würdigt den Herzog dafür, dass Schwerin wieder Hauptstadt von Mecklenburg-Schwerin wurde. Zuvor hatte Ludwigslust seit 1756 als herzogliche Residenz gedient. Seine Entscheidung prägte die weitere Stadtentwicklung und das Wachstum Schwerins am gleichnamigen See. Nach seinem Tod 1842 erhielt er wegen seiner Teilnahme an Löscharbeiten den Beinamen „oberster Feuerwehrmann des Landes“. Die Statue zeigt ihn auf hohem Sockel in Generalsuniform und schwerem Herrschermantel. Ursprünglich stand sie im Alten Garten nahe dem Schweriner Schloss. Während der NS-Zeit versetzte man das Denkmal für Kundgebungen und Demonstrationen an einen anderen Ort. Eine Bürgerinitiative erreichte 2011 seine Rückkehr vor das Staatliche Museum. Dort verbindet das Standbild die Erinnerung an den Herrscher mit Schwerins politischer und städtebaulicher Geschichte. Lokale Denkmalpfleger trugen dazu bei, dass es den Zweiten Weltkrieg und die DDR überstand.

Stadt
Schwerin
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