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Villa Weissdorf

Villa Weissdorf steht in Saarbrücken-Malstatt und ist als Direktorenhaus der Burbacher Hütte bekannt. Die Villa entstand in Saarbrücken zwischen 1911 und 1913. Die Berliner Architekten Alfred Salinger und Eugen Schmohl entwarfen den neobarocken Bau für Edmund Weisdorff. Weisdorff leitete die Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange AG. Das fast rechteckige Gebäude trägt ein Mansarddach und liegt am hinteren Ende eines großzügigen Parks. Ein repräsentatives Torhaus und ein Kutscherhaus ergänzen die Anlage. Die Gartenseite zeigt einen zweigeschossigen Mittelteil mit Rundbogenarkade, Risaliten und graubraunem Sandstein. Fünf markante Gauben beleuchten den Mittelteil des Mansarddachs. Ovalfenster, Voluten, Gesimsbögen und Schlusssteine prägen die Gauben sowie die Fenster der Risalite. Eine Balustrade mit Skulpturen sichert die Terrasse über der zentralen Halle. Im Inneren führen Vestibül und Salon zu repräsentativen Räumen, darunter Herrenzimmer und Speisesaal. Das Obergeschoss diente dem privaten Wohnen mit Schlafzimmern und Ankleidezimmern. Der Dachboden nahm Gästezimmer und Personalquartiere auf. Nach 1918 beherbergte die Villa die französische Bergbauverwaltung und später die Burbacher Hütte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zum Konsulat Luxemburgs. Seit den frühen 1980er Jahren befindet sich Villa Weissdorf in Privatbesitz und steht unter Denkmalschutz.

Stadt
Saarbrücken
Aktualisiert

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