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Putenī

Putenī, das „Kleine Vögelchen“, steht am Bahnhof Torņakalns in Riga und gehört zum dortigen Denkmal für die Opfer des kommunistischen Terrors. Fünf behauene Steinskulpturen erinnern an zerstörte Familienherde und drei Generationen, die im Juni 1941 aus Lettland deportiert wurden. Ihre Anordnung macht Verlust und Trennung sichtbar, während der nahe Bahnhof den historischen Zusammenhang unmittelbar spürbar macht.

Neben dem Bahnhofsgebäude stehen ein Güterwaggon und ein etwa 1,2 Meter hoher Findling mit der Inschrift „1941“. Der Bildhauer Ojārs Feldbergs schuf den Gedenkstein, Pauls Jaunzems die Steinskulpturen und Juris Poga das architektonische Konzept. Der Gedenkstein kam 1990 hinzu, der Waggon 1996 und schwarze Steintafeln ergänzten die Anlage 2012. So verbindest du Kunst, Architektur und ein originales Erinnerungsobjekt an einem Ort, der lettische Deportationsgeschichte bewahrt.

Stadt
Riga
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