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Dom Sankt Peter

Dom Sankt Peter prägt mit drei Kirchenschiffen und gotischen Türmen das Stadtbild seit dem späten 13. Jahrhundert. Französische Baumeister beeinflussten seine filigrane gotische Architektur. Im Inneren lenken die Sandsteinfiguren von Maria und Gabriel deinen Blick über sieben Jahrhunderte zurück. Maria hält ein Buch und streckt dem Engel grüßend ihre Hand entgegen. Farbige Glasfenster aus dem frühen 14. Jahrhundert beleuchten Figuren von Petrus und Paulus sowie Spuren mittelalterlicher Malerei. Die Allerheiligenkapelle zeigt wieder sichtbare Fresken aus früherer Zeit. Barocke Veränderungen des 17. Jahrhunderts wichen einer neogotischen Restaurierung unter König Ludwig I. im 19. Jahrhundert. Dabei ersetzte man die alte Kuppel durch ein gotisches Gewölbe. Im Eselsturm erinnert ein erhaltener Flaschenzug an den Transport von Baumaterial. Sechs große Glocken hängen in den Türmen, darunter die Große Prinzessin. Die schwebende Orgel hängt an Stahlseilen und füllt den Kirchenraum mit Klang. Die Dombauhütte nebenan fertigt ihre Werkzeuge weiterhin selbst. Der Dom ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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