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Villa Vorberg

Villa Vorberg steht im Potsdamer Stadtteil Babelsberg und gehört zur Villenkolonie Neubabelsberg. Johanna Vorberg ließ dieses Haus im Jahr 1904 errichten. Die Architektur verbindet neoklassizistische Formen mit zurückhaltendem neobarockem Schmuck unter den Dachvorsprüngen. Seit 2007 steht die Villa auf der Denkmalliste.

Nach Johanna Vorbergs Tod bezog ihre Tochter Margarete das Haus und prägte seine Geschichte als Malerin und Kunsthandwerkerin. Margarete unterrichtete außerdem an einer Potsdamer Schule für Handel und Industrie. Ihre Buntglasfenster zeigen florale Motive und sind im Haus gut erhalten. Die Familie Kexel besitzt die Villa seit 2009 und ließ ihre historische Substanz sorgfältig restaurieren. Die Wände nehmen die Heizung des Hauses auf. Die Restaurierung erneuerte außerdem die originale Kieferntreppe und erhielt die historische Gartenanlage. Gemeinsam mit Nachbarn bewahrt die Familie dort einen parkähnlichen Freiraum. Die Häuser zeigen ein Wohnkonzept des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, das sie zum Garten ausrichtete. Die Villa gehört damit zur Potsdamer Architekturgeschichte in Babelsberg. Das Baudenkmal verbindet neoklassizistische Gestaltung, Margaretes künstlerische Spuren und den erhaltenen Gartenraum.

Stadt
Potsdam
Aktualisiert

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