Villa Liegnitz
Die Villa Liegnitz steht am Rand des Parks Sanssouci in Potsdam und gehört zur Kategorie Architektur. Albert Dietrich Schadow entwarf die Villa 1841 für diesen Standort.
Ihren Namen erhielt das Gebäude von Prinzessin Liegnitz, der zweiten Ehefrau König Friedrich Wilhelms III. Nach dem Tod des Königs blieb sie dort bis 1873. Nach dem Ende der Monarchie wechselte die Nutzung, und die sowjetische Besatzung richtete kurzzeitig ein Kinderheim ein. Ab 1950 beherbergte die Villa ein Zoologisches Institut. Seminar- und Laborräume sowie spätere Anlagen verbanden das Gebäude mit wissenschaftlicher Forschung und Studien zum Tierverhalten. Der Garten wurde einst von Peter Joseph Lenné gestaltet.
Das Restaurierungskonzept soll den architektonischen und gärtnerischen Charakter von 1908 bewahren und moderne Anforderungen berücksichtigen. Die Villa soll eine Bibliothek mit 40.000 Bänden beherbergen. Eine Bibliothekssammlung mit 40.000 Bänden widmet sich der preußischen Geschichte, Denkmalpflege und Kunstgeschichte. Ein Aufzug gehört zur geplanten Barrierefreiheit der Villa. Die teilweise wiederhergestellte Gartenanlage soll mit dem Rosenportal einen zuvor privaten Bereich öffentlich zugänglich machen.
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