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Villa Adlon

Die Villa Adlon steht im Potsdamer Stadtteil Neu Fahrland und verbindet neobarocke Formen mit expressionistischen Raumgestaltungen. Der Architekt Hans Rottmayer entwarf sie für den Hotelier Louis Adlon. Zum Ensemble gehören ein eingeschossiges Hauptgebäude, ein Gästehaus und ein Bootshaus auf einem gemeinsamen Grundstück. Der Hotelier Louis Adlon gab den Bau in Auftrag. Die Gebäude bilden eine zusammenhängende Anlage mit unterschiedlichen Funktionen und klar erkennbaren Bauteilen. Nach seinem Tod diente das Anwesen während der Potsdamer Konferenz kurzzeitig sowjetischen Marineangehörigen als Unterkunft. In der DDR wurde die Villa als Kinderklinik genutzt. Später diente das Gebäude als Schule für den Zivilschutz und erhielt damit eine weitere öffentliche Funktion. Nach der Wiedervereinigung nutzte Brandenburgs Landesakademie die Räume. Die Villa war außerdem ein Drehort für die Serie Babylon Berlin. Umstrittene Treffen prägten ebenfalls die Geschichte des Anwesens. Dazu zählt ein hochkarätiges Treffen von Rechtsextremisten, das den Ort mit einer politischen Kontroverse verband. Die Villa gilt als geschütztes historisches Denkmal in Potsdam.

Stadt
Potsdam
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