Pförtnerhaus I
Pförtnerhaus I steht am Haupteingang des Parks Babelsberg in Potsdam, an der Ecke von Allee nach Glienicke und Karl-Marx-Straße. Sein verputztes Äußeres erinnert an eine normannische Burg.
Eduard Gebhardt entwarf das Torhaus mit Unterstützung des Architekten Ludwig Persius zwischen 1842 und 1843 im Tudorstil. Ursprünglich diente es als Wachhaus und Wohnhaus.
Dort lebten Torwächter und Parkaufseher, die zugleich Aufgaben für den Park übernahmen. Bis zum Zweiten Weltkrieg nutzten Parkmitarbeiter das Gebäude.
Englische Parkanlagen beeinflussten die Gestaltung der Torhäuser an den Eingängen des Parks Babelsberg. Vier Torhäuser markierten einst die Parkzugänge.
Drei dieser Gebäude sind erhalten geblieben, darunter Pförtnerhaus I am wichtigsten Zugang zum Park. Seine Architektur verbindet eine verputzte Fassade mit der Formensprache einer Burg.
Der Park Babelsberg gehört gemeinsam mit Schloss Babelsberg zum UNESCO-Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin. Pförtnerhaus I bildet dabei einen sichtbaren Auftakt der Parkanlage.
Das Gebäude verband früher Wohnraum mit einem Arbeitsplatz für die Menschen, die den Park betreuten. Heute verweist seine Lage auf die historische Organisation des Parkzugangs.
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