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Marienquelle

Die Marienquelle, auch Heiliges Grabestor genannt, steht an der Templiner Straße nahe dem Eingang zu Caputh in Potsdam. Du siehst sie in einer kleinen Senke. Ihr Portal verbindet frühgotische Formen mit zwei flachen Spitzbögen, Säulen und einem rechteckigen Rahmen.

König Friedrich Wilhelm IV. gab den Bau 1852 bei August Stüler in Auftrag, weil ihn Jerusalem besonders faszinierte. Stüler orientierte sich am Grab Marias im Kidrontal. Bis 1855 entstand daraus eine Wildtiertränke aus vermutlich lokal hergestellten Ziegeln, ähnlich jenen aus dem Glindower Ziegeleimuseum. Zwei flache Spitzbögen ruhen dabei auf Säulen.

Eine umfassende Restaurierung befreite das Denkmal 2014 von überwuchernder Vegetation und legte seine Architektur wieder frei. Die einstige Quelle ist inzwischen vollständig versiegt. Im Becken bleibt jedoch ein kleiner Teich zurück.

Stadt
Potsdam
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