Im Güldenen Arm
Im Güldenen Arm ist ein Museumshaus in Potsdam und gilt als ältestes original restauriertes Haus der zweiten barocken Stadterweiterung.
Sein Bau begann 1737.
Das barocke Wohnhaus selbst bildet heute ein Exponat und bewahrt den ursprünglichen Baustil, der es von damaligen Fachwerkhäusern unterscheidet.
Eine Restaurierung von 1994 bis 1997 sicherte die historische Substanz.
Im Obergeschoss zeigt die Dauerausstellung „Die einfache Nutzform“ ländliche und bürgerliche Keramik vom 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Die Sammlung stammt von Siegfried Lachmann.
Die unteren Räume präsentieren wechselnde Werke verschiedener Künstler.
Ein dekoratives Portal erinnert an den Holzbildhauer August Melchior Ehrhardt.
Im Gebäude stehen schwarze Kachelöfen aus dem 18. Jahrhundert, während der Garten Literatur und kleine Konzerte aufnimmt.
Seit Herbst 2010 dient das Haus als Museum und Veranstaltungshaus.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verwalteten private Betreiber das Haus, bevor die Potsdamer städtische Wohnungsverwaltung es übernahm.
Der letzte Mieter verließ es 1983.
Denkmalschützer verhinderten den Abriss, bevor das Technische Hilfswerk das Gebäude nach der Wiedervereinigung gegen den Einsturz sicherte.
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