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Friedrichskirche

Die Friedrichskirche steht am Weberplatz im Potsdamer Stadtteil Babelsberg, Brandenburg, und gehört zur örtlichen Architekturgeschichte. Friedrich der Große gab den Bau in Auftrag. Jan Bouman entwarf die schlichte Saalkirche für böhmische lutherische Exilanten im damaligen Nowawes. Der Bau entstand zwischen 1752 und 1753 in Nowawes. Ihre längliche Achteckform und der westliche Turm mit schiefergedecktem Helm prägen das äußere Erscheinungsbild. Der Turm steht am westlichen Ende des Gebäudes.

Im Inneren liegt die Kanzel auf Höhe der unteren Empore, die Friedrichs Insignien trägt. Zwei umlaufende Emporen umgeben den Innenraum der Kirche. Eine größere Sakristei kam 1911 hinzu, Treppentürme für die Emporen folgten 1927 und 1928. Max Kutschmann malte das Innere der Kirche aus. Nach den Kriegsschäden restaurierte man das Gebäude nahezu originalgetreu.

Carl Ludwig Gesell baute 1852 die erste Orgel, die Alexander Schuke 1914 ersetzte. Eine Orgel von Alexander Schuke Potsdam Orgelbau entstand 2020, während eine Positivorgel von 1973 im Chor steht. Gottesdienste, Konzerte und Kulturveranstaltungen gehören zum Gemeindeleben. Für böhmische Flüchtlinge und lutherische Einwanderer wurde die Kirche zur geistlichen Heimat. Auch Menschen aus ärmeren Regionen fanden hier einen Ort im wachsenden Zentrum Preußens.

Stadt
Potsdam
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