Chinesisches Haus
Das Chinesisches Haus steht als Gartenpavillon im Park Sanssouci in Potsdam und verbindet Rokoko mit chinesischen Einflüssen. Johann Gottfried Büring entwarf den Bau im Chinoiserie-Stil. Friedrich der Große ließ ihn zwischen 1755 und 1764 für seinen Blumen- und Gemüsegarten errichten. Der Bau zog sich über neun Jahre hin, auch wegen der wirtschaftlichen Folgen des Siebenjährigen Krieges.
Die Kleeblattform folgt dem französischen Maison du trèfle und umfasst einen Mittelbau mit drei Kabinetträumen. Im Pavillon fanden kleine Gesellschaften statt. Vergoldete Sandsteinskulpturen schmücken die Außenseite und zeigen europäisch gestaltete Figuren in chinesischer Kleidung. Nur die sechseckigen Fenster der nahen Chinesischen Küche bewahren dort den orientalischen Charakter.
Stuckmarmor, Blattgold und Deckenbilder von Thomas Huber prägen den Innenraum neben farbigen Seidenstoffen. Die farbigen Seidenstoffe tragen dort den Namen „Pekings“.
- Stadt
- Potsdam
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Potsdam. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.


