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Wallfahrtskirche Mariahilf

Die Wallfahrtskirche Mariahilf erhebt sich mit ihren markanten Türmen über Passau und gehört zu einer barocken Klosteranlage. Die Wallfahrtskirche entstand im siebzehnten Jahrhundert und ist bis heute ein Ziel für Wallfahrer. Eine überdachte Gebetsstiege führt vom Neutorgraben mit 321 Stufen hinauf zur Kirche. Entlang des Aufstiegs erinnern zahlreiche Votivtafeln an erhörte Gebete. Oben öffnet sich der Blick über die sogenannte italienische Seite Passaus.

Am Hochaltar hängt eine Kopie des Mariahilf-Bildes, dessen Original Lucas Cranach 1611 malte. Das Bild steht im Mittelpunkt der Marienverehrung. 1683 betete Kaiser Leopold I. in Passau täglich vor dem Bild, während Wien von den Türken bedroht wurde. Der Ruf „Maria Hilf“ wurde danach mit dem Sieg am Kahlenberg und der habsburgischen Frömmigkeit verbunden. Seit 2002 lebt der Paulinerorden in der Anlage und prägt dort Gottesdienste, Wallfahrten und das kirchliche Leben. Besonders eindrucksvoll bleibt die Stiegenwallfahrt, bei der Pilger gemeinsam über die 321 Stufen aufsteigen.

Stadt
Passau
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