Théâtre du Gymnase Marie Bell
Das Théâtre du Gymnase Marie Bell ist ein Theaterbau in Paris und gehört zur Architektur der Stadt. Es steht für eine Theatergeschichte seit 1820. Seine Türen öffneten sich am 23. Dezember 1820 erstmals für Aufführungen vor Publikum. Zunächst zeigte es Einakter für Studierende des Konservatoriums.
Ein Exklusivvertrag mit Eugène Scribe erweiterte das Repertoire später um Zwei- und Dreiakter. 1823 erhielt es Gasbeleuchtung mit Unterstützung der Herzogin von Berry. Nach einer kurzen Renovierungspause eröffnete der Spielort 1830 als Gymnase Dramatique erneut. 1844 übernahm Montigny die Leitung des Hauses. Gefühlvollere Stücke sollten ein breiteres Publikum ansprechen, während Werke von Balzac, George Sand und Alexandre Dumas dort erschienen.
1926 übernahm Henri Bernstein die Leitung und inszenierte seine berühmten Werke auf dieser Bühne. Marie Bell wurde 1962 zur Direktorin des Theaters. Seit 1975 trägt der Pariser Spielort ihren Namen und präsentiert klassische wie moderne Aufführungen. Die Gasbeleuchtung von 1823 bleibt ein konkretes Detail seiner frühen Geschichte.
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- Paris
- Aktualisiert

Foto: Adolph von MenzelPublic domain
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