Palais du Luxembourg
Das Palais du Luxembourg steht in Paris und verbindet königliche Architektur mit dem politischen Alltag Frankreichs. Salomon de Brosse entwarf es zwischen 1615 und 1645 als königliche Residenz für Marie de’ Medici. Seine Gestaltung orientierte sich am Palazzo Pitti in Florenz und verweist auf ihre italienische Herkunft. Südlich erstrecken sich die Luxembourg-Gärten über 25 Hektar mit Statuen, Wasserbecken und breiten Wegen.
Marie de’ Medici ließ den Palast für ihre königliche Residenz errichten. Nach der Französischen Revolution wandelte Jean Chalgrin das Gebäude zwischen 1799 und 1805 in einen Parlamentssitz um. Seit 1958 tagt hier der französische Senat, während das angrenzende Petit Luxembourg dem Senatspräsidenten als Wohnsitz dient. Zuvor erlebte der Ort weitere Rollen als Museum und Gefängnis.
Im Inneren findest du eine Bibliothek mit Gemälden von Eugène Delacroix und die reich ausgestaltete Salle des Conférences. Ihre Gestaltung greift die Galerie d’Apollon im Louvre auf. Die Gartenflügel erhielten im 19. Jahrhundert durch Alphonse de Gisors eine bedeutende Erweiterung. Auf den Wasserbecken lassen Kinder häufig kleine Modellboote segeln.
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