Musée Jacquemart-André
Das Musée Jacquemart-André in Paris bewahrt die ehemalige Privatresidenz von Édouard André und Nélie Jacquemart.
Der Architekt Henri Parent entwarf dieses Pariser Herrenhaus.
Édouard André und Nélie Jacquemart bauten dort eine Sammlung mit italienischer, flämischer und französischer Kunst auf.
Das Paar reiste für seine Sammlung besonders oft nach Italien.
Nach Andrés Tod erweiterte Jacquemart den Bestand und vermachte Haus und Sammlung dem Institut de France.
Seit 1913 ist das Herrenhaus ein Museum.
Die Staatsapartments zeigen französische Malerei und dekorative Kunst des achtzehnten Jahrhunderts, während informelle Räume frühere Geschäftstreffen widerspiegeln.
Der Wintergarten stammt ebenfalls von Henri Parent.
Das italienische Museum umfasst eine Skulpturengalerie mit Werken des fünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts sowie eine Florentiner Galerie.
Botticelli und Perugino gehören dort zu den vertretenen Künstlern.
Die venezianische Galerie ergänzt die Sammlung mit Kunst des fünfzehnten Jahrhunderts, darunter Werke von Bellini und weiteren Meistern.
Auch Rembrandt und Élisabeth-Louise Vigée Le Brun sind mit Werken vertreten.
Vorhof und Salon dienten als Filmkulissen, während eine Nachbildung des Grand Salons später ebenfalls im Film erschien.
Das Musée Jacquemart-André ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.
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