Immeuble Studio Raspail
Das Immeuble Studio Raspail steht in Paris und zeigt funktionalistische Architektur aus den Jahren 1932 bis 1934. Bruno Elkouken entwarf die geometrische Fassade mit großen Erkerfenstern über sechs Etagen. Helles Tageslicht fällt dadurch in die Künstlerateliers, die neben Wohnungen im Gebäude liegen.
Im Erdgeschoss eröffnete 1934 ein Kino mit dem Namen Raspail 216, später Studio Raspail. Der Saal bot zunächst 278 Plätze und zeigte Kunst- sowie Experimentalfilme. Kurzzeitig liefen dort unter dem Namen Paris-Soir Raspail auch Wochenschauen. Finanzielle Schwierigkeiten führten 1982 zur Schließung, während der Raum für kulturelle Veranstaltungen erhalten blieb.
Seit 1986 stehen Fassade, Dach und Kinosaal unter Denkmalschutz. Besonders anschaulich bleibt der Kinosaal mit seiner später auf 220 Plätze verringerten Bestuhlung.
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