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Hôtel d'Ecquevilly

Das Hôtel d’Ecquevilly, auch Hôtel du Grand Veneur genannt, steht als historisches Hôtel particulier im dritten Pariser Arrondissement. Von der Rue du Grand-Veneur aus fallen Basreliefs mit Jagdmotiven an der Fassade auf. Das Gebäude bewahrt zahlreiche originale Merkmale des siebzehnten Jahrhunderts und gehört zu den letzten großen Stadthäusern des Marais.

Der Bau entstand 1637, bevor Claude de Guénégaud ihn 1646 erwarb und den Garten ostwärts vergrößerte. 1686 ließ Kanzler Louis Boucherat den Garten von André Le Nôtre mit Orangerie gestalten. Vincent Hennequin, Marquis d’Ecquevilly, übernahm die Anlage 1733 und ergänzte den Eingang um eine Kartusche. Sie trug den neuen Namen und das Datum der Umbauten. Nach der Revolution erwarb Comte Joseph Seurrat de Guilleville das Anwesen 1795, bevor 1823 Franziskanerinnen einzogen. Die Franziskanerinnen von Sainte-Elisabeth blieben dort bis 1901. Danach diente die Anlage als Depot, Ausstellungshallen und Galerie.

Seit dem 17. März 1927 ist das Gebäude als historisches Denkmal eingetragen. Die östliche Gartenerweiterung reichte bis zum Wall Karls V.

Stadt
Paris
Aktualisiert

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