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Église Saint-Eugène Sainte-Cécile

Die Église Saint-Eugène Sainte-Cécile steht in Paris und verbindet neugotische Formen mit einer vollständig eisernen Tragkonstruktion. Louis-Auguste Boileau und Louis-Adrien Lusson entwarfen die römisch-katholische Kirche. Fertiggestellt 1855, zeigt sie außen dreieckige Giebel und ein Rosettenfenster, doch ihre Nischen bleiben ohne Statuen. Im Inneren tragen hohe, farbig bemalte Eisensäulen die hohe Decke.

Sie war Frankreichs erste Kirche mit diesem Konstruktionsprinzip. Die Konstruktion entstand auf einem kleinen Grundstück, senkte die Kosten und schuf trotzdem einen geräumigen Innenraum. Die Pfarrei entstand 1854 für die wachsende Bevölkerung des Faubourg Poissonnière. Leuchtende Glasfenster von Gaspard Gsell und Eugène Oudinot erzählen Szenen aus Christi Leben sowie die Kreuzwegstationen. Die französische Romantik idealisierte dabei Formen des dreizehnten Jahrhunderts. 1983 erhielt sie den Status eines Monument historique.

Die große Pfeifenorgel stammt von Joseph Merklin und wurde 1855 auf der Pariser Weltausstellung gezeigt. Jules Verne heiratete an diesem Ort im Jahr 1857.

Stadt
Paris
Aktualisiert

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