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Église du Saint-Esprit

Die Église du Saint-Esprit steht im zwölften Arrondissement von Paris auf einem dreieckigen Grundstück zwischen Avenue Daumesnil und Rue Claude Decaen. Paul Tournon entwarf die katholische Kirche mit byzantinischen Einflüssen und Stahlbeton. Eine Kuppel mit zweiundzwanzig Metern Durchmesser prägt den Bau und erreicht dreiunddreißig Meter Höhe. Rote Ziegel aus Burgund verkleiden die Außenfassade.

Der Bau begann 1928 und endete 1935, als die Bevölkerung dieses Stadtteils rasch wuchs. Finanzierungsprobleme verlangsamten zunächst den Bau der Kirche. Kardinal Dubois kaufte das Grundstück 1927, doch nach seinem Tod 1929 führte Bischof Verdier den Bau weiter. Im Inneren verbinden sich Fresken, Mosaike, Skulpturen und Buntglasfenster zu einem umfangreichen Bildprogramm. Künstler der Ateliers d’Art Sacré schufen diese Ausstattung. Die Fresken gliedern die Geschichte der streitenden und triumphierenden Kirche von Pfingsten bis ins zwanzigste Jahrhundert in sieben Perioden.

Öffnungen am Kuppelansatz lassen Licht ein, doch der Innenraum bleibt auffallend dunkel. Die Chororgel von Gloton-Debierre wurde 1934 eingeweiht. Die Innendekoration steht seit 1979 unter Denkmalschutz, der gesamte Bau seit 1992.

Stadt
Paris
Aktualisiert

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