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Cimetière du Père-Lachaise

Der Cimetière du Père-Lachaise liegt in Paris und erstreckt sich als größter Friedhof der Stadt über 44 Hektar. Unebene Wege führen durch vielfältige Bepflanzungen und an Grabmälern verschiedener architektonischer Stile vorbei. Alexandre-Théodore Brongniart entwarf die Anlage nach dem Vorbild englischer Gärten, wodurch Wege, Grün und Monumente eng zusammenwirken.

1804 öffnete der Friedhof, nachdem der Standort zunächst als zu weit vom Pariser Zentrum galt. Im ersten Jahr gab es dort nur 13 Gräber. Die Überführung der sterblichen Überreste von Molière und Jean de La Fontaine veränderte seine Wahrnehmung. Heute ruhen hier Frédéric Chopin, Oscar Wilde, Jim Morrison, Pierre Bourdieu und Jean Moulin.

Drei Denkmäler erinnern an den Ersten Weltkrieg, während an der Mauer der Kommunarden 147 Menschen hingerichtet wurden. Das neugotische Grab der Familie Greffulhe setzt einen markanten architektonischen Akzent. Ein byzantinisch geprägtes Krematorium mit Kolumbarium entstand 1894 nach Plänen von Jean-Camille Formigé. Jüdische und muslimische Bereiche zeigen die religiöse Vielfalt dieser Pariser Ruhestätte.

Stadt
Paris
Aktualisiert

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