Livshjulet
Livshjulet ist eine Bronzeskulptur von Gustav Vigeland in der Vigeland-Anlage im Frognerpark von Oslo. Sie zeigt einen Ring aus Frauen, Männern und Kindern.
Die Figuren halten einander fest und wirken, als bewegten sie sich gemeinsam im Kreis. Die Hauptachse des Parks misst rund 850 Meter. Westlich davon steht der bekannte Monolith von Vigeland. Eine Sonnenuhr liegt zwischen beiden Stationen des Weges.
Vigeland modellierte Livshjulet zwischen 1933 und 1934 als Teil seiner langjährigen Parkarbeit. Die Aufstellung erfolgte dort im Jahr 1949. Das Motiv verbindet Frauen, Männer und Kinder zu einem bewegten Kranz und verweist auf Lebensweg, Vergänglichkeit und Ewigkeit.
Die Bronze zeigt feine Körperhaltungen und Gesichter. Gustav Vigeland entwarf auch die Anordnung und den architektonischen Plan der gesamten Parkanlage. Die Anlage entstand hauptsächlich in den 1940er-Jahren. Livshjulet verbindet diese Figuren zu einem Bild von Lebensweg, Vergänglichkeit, Verbindung und Ewigkeit. Du siehst hier einen Teil einer größeren künstlerischen Ordnung.
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