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Weißer Turm

Der Weiße Turm steht in Nürnberg am westlichen Ende der Fußgängerzone und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Seine Geschichte reicht in Nürnberg bis etwa 1250 zurück.

Ursprünglich bildete der Turm einen Teil der Stadtbefestigung und des Inneren Spittlertors am Elisabethspital. Das spitzbogige Tor besteht aus Ziegel und Sandstein. Als Zollstelle diente der Turm einst der Zollerhebung und war in die zweite Stadtmauer integriert. Der Turm stand früher in der zweiten Stadtmauer.

Sein Name erinnert an die weiße Kalkfarbe, die den Turm früher bedeckte und nach den Nachkriegsrenovierungen entfernt wurde. Auch die Nürnberger Glocken prägten einst seine Geschichte. Sie signalisierten nach der Nürnberger Zeit den Tagesrhythmus, als private Uhren noch nicht verbreitet waren. In den siebziger Jahren kam eine Rolltreppe hinzu. Sie führt im Torturm zur U-Bahn-Station Weißer Turm unter dem Bauwerk. Das Ehekarussell am Hans-Sachs-Brunnen liegt in seiner Nähe. Gemeinsam mit Laufer Schlagturm und Schuldturm gehört er zu den wenigen erhaltenen Türmen seiner Zeit in Nürnberg.

Stadt
Nürnberg
Aktualisiert

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